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La Prospettiva / Tumulto - Benefit-Split-EP                                                 SOLD OUT

Review at Ox-Fanzine:

Benefit-EP von zwei italienischen Hardcore-Bands, deren Arrangements innovativ, interessant, komplex, wütend, melodisch und kurz sind. So stelle ich mir Hardcore vor. Alle Einnahmen dieses transparenten Vinyls gehen an den Captain A.C.A.B. Anti-Repression Fund für Hausbesetzer in Forlì. Ein bisschen mehr habe ich für die knackigeren LA PROSPETTIVA (45 rpm) übrig, da diese schneller auf den Punkt kommen. Andererseits geben einem TUMULTO (33 rpm) ein bisschen mehr Zeit, um in den Stücken anzukommen. Klasse kleiner Plastikscheiß. (8)

 

Review on uglypunk.de:
Diese zwei italienischen Hardcore-Bands haben sich auf dieser EP zusammengetan und mit der Unterstützung von sage und schreibe 18 Labels eine Benefiz-Single veröffentlicht, deren Einnahmen einem Hausprojekt in Forli/Italien zu Gute kommen sollen. Dafür steuern TUMULTO vier und LA PROSPETTIVA 3 Songs auf dieser EP bei, die in durchsichtigem Vinyl daherkommt.

TUMULTO präsentieren ihre Songs mit einer Geschwindigkeit von 33 rpm und stampfen auch voll los. Hardcore mit Metaleinschlag bekommt man zu hören. Vor allem die Gitarre wartet mit manch ungewöhnlichem Riff auf. Auch wenn die Songs etwas vertrackt sind, gehen diese voll nach vorne ab. Der Gesang könnte dabei aber etwas aggressiver sein. Die Produktion ist wirklich gelungen. Fett, aber dennoch rotzig und so präsentieren die Italiener vier hörenswerte Beiträge, die sich abseits ausgetrampelter Pfade bewegen.
LA PROSPETTIVA präsentieren rasanten, traditionellen Hardcore mit 45 rpm. Die drei Songs sind allesamt gerade mal etwas über eine Minute lang, wodurch diese Seite der EP nicht mal halb so lang ist, wie die andere. Schade eigentlich, denn die Band bolzt sich in die Gehörgänge das es nur so scheppert. Schreiender Gesang und Musik mit unglaublichem Vorwärtsdrang, von der man gerne noch etwas mehr gehört hätte. Nun ja, aber so isses nun mal.

Beide Bands passen hervorragend zusammen, wobei jede ihren eigenen, prägnanten Stil vorweisen kann. Da kann man schon mal rein hören – und für einen guten Zweck ist das ganze ja auch noch. Gutes Teil, sag ich da! Mirko